Nikolausreiten

Grimms Märchen, was haben die mit dem Nikolaus zu tun? Nun, Melina und Finja waren sich eigentlich sicher, den Nikolaus gibt es nicht. Aber dann ist ihnen folgendes passiert: Bei einem ihrer Ausritte verirrten sie sich im Märchenwald und fanden dort ein kleines Buch. Dort stand geschrieben, sie würden den Nikolaus finden, wenn sie alle Märchenrätsel gelöst hätten. Und obwohl sie sehr skeptisch waren, haben sie es versucht.

„Ein kleiner Stich reicht für einen langen Schlaf.“ Ein einfach zu lösendes Rätsel. Die Reitschüler von Melanie spielten Dornröschen und so kamen der Ptinz, die Prinzessin und die böse Fee auf Flaksha, Fee und Sahara nach Südkehdingen geritten.

„In der Höhe spielt die Musik“. Das war schon eindeutig ein schwierigeres Rätsel. Rapunzel zeigten Stina und Sophie auf Warengo, der allerdings dieses Jahr weniger gut drauf war und zwei seiner Reiterinnen einfach abgesetzt hat. Sie sollen aber alle auf dem Weg der Besserung sein.

„Es regnet, aber kein Regen“ Zu diesem Motto voltigierten die Kleineren auf Flaksha als Sterntaler.

„Auch der erste Eindruck kann täuschen“ Melina und Finja fanden heraus, dass der Froschkönig gemeint war und durften zur Belohnungdie Mannschaft von  Südkehdingen 4 auf Arti erleben.

„Der Schuh weist euch den Weg“  Die Reitschülerinnen von Julia kannten bei ihrer Quadrille den Weg und lotsten Fee, Flaksha, Warengo, Schoko, Sahara sicher und liebevoll kostümiert durch das Märchen von Aschenbrödel.

„Alleine zuhause sein ist nicht immer toll“ Der Wolf konnte sich zunächst freuen: Mehr als die üblichen sieben Geißlein voltigierten auf Arti. Erwischt hat der Wolf diesmal allerdings nicht ein einziges der kleinen Geißlein.

„Essen kann sehr verlockend sein“  Die Reitschüler von Finja und Melina durften als Hänsel und Gretel verkleidet auf Flaksha und Fee durch den Märchenwald reiten.

„Auch Obst kann ungesund sein“, nämlich vergiftet. Schneewittchen hat unsere erste Voltigiermannschaft herrlich verkleidet und vollständig gespielt. Die sieben Zwerge können übrigens auch reiten und teilen sich dabei vier Pferde, nämlich Lissi, Rosi, Warengo und Arti.

Nachdem so alle Märchenrätsel gelöst waren und alle Märchen auch angeguckt werden konnten, kam tatsächlich der Nikolaus und brachte für alle anwesenden Kinder Süßigkeiten. Ob auch die Zweifler Melina und Finja etwas abbekommen haben, ist leider nicht überliefert.

Paddockbau

Es ist geschafft. Zum Wohl unserer Pferde wurden sämtliche Außenboxen in Paddockboxen umgebaut. Diesen Luxus hatten bisher nur sechs Pferde, jetzt wurden zehn weitere Boxen mit Auslaufmöglichkeit geschaffen.

Möglich wurde diese Investition, weil der Verein lediglich die Materialkosten zu tragen hatte. Die Arbeit wurde von den zukünftigen Nutzern mit Unterstützung von Freunden und anderen Vereinsmitgliedern bewältigt. Ganz besonders hervorzuheben ist der enorme Arbeitseinsatz von Kristina, die für ihr Pferd Nero ihre Freunde Steffen und Pete eingespannt hat. Jeder von den dreien  hat seit Ende August neben seiner Berufstätigkeit fast 70 Stunden für diese Paddocks gearbeitet. Insbesondere Pete war dabei mit seinen handwerklichen Erfahrungen unersetzlich.

Begonnen hat alles Ende August mit der Umwandlung der bisher bestehenden Fenster in zweiteilige Türen, so dass das alte Fenster als oberer Teil der Tür erhalten werden konnte. Dann musste der Untergrund vorbereitet und die Pflastersteine gelegt werden, der umfangreichste Teil der Arbeit. Ende Oktober konnten die Pfähle und Latten für die Begrenzung, sowie Stromlitze und Vorhänge eingebaut werden.  Seit dem 29.10. können die Pferde nun auch während der Zeit in der Box ihre Beine vertreten und frische Luft schnappen, was sie alle voller Begeisterung tun.